Archivierter Artikel vom 25.09.2018, 09:32 Uhr
Bad Kreuznach

Bauprojekt beeindruckte positiv

Bündnis 90/Die Grünen informierten sich bei „Solar City Bad Kreuznach“.

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Foto: Ortsverband Bündnis 90/Die Grünen Bad Kreuznach

Am 20. September trafen sich Vertreter der Fraktion und des Vorstandes von Bündnis 90/Die Grünen mit dem Leiter des Unternehmens Haus 4.0, Thomas Sapper und Mitarbeiter der GewoBau. Anlass für diesen Informationsbesuch ist die Umsetzung des mit dem Umweltpreis prämierten Projektes „Solar Quartier“ in Bad Kreuznach im Baugebiet in den Weingärten. Mit dezidierten und detaillierten Angaben über das Prinzip „Aktiv Plus“ konnte Thomas Sapper die konstruktiven Fragen der Grünen kompetent beantworten und erläutern.

Die Energieeffizienz der geplanten Gebäudereihe, die ihren Strom selbst erzeugt und in einer Batterie speichert, die Speicherung der überschüssigen Energie, Vernetzung im Quartier, die Nutzung des regenerativ erzeugten Stroms für die Elektromobilität wurde ausführlich vorgetragen. Der Komfort für die Nutzer und besonders die Betrachtung der CO²-Bilanz im Lebenszyklus eines Gebäudes wurde angeregt diskutiert und überzeugend vorgetragen. Auch auf kritische Nachfragen der Grünen zur sozialen Nachhaltigkeit wurde reagiert und diese mit konkreten Angaben belegt. Wichtig hierbei war uns Grünen, dass alle Häuser gleich gestaltet und konzipiert werden und es nicht erkennbar sein soll, welches Gebäude günstiger gebaut wurde. Ein Viertel der Häuser wird an Familien mit geringerem Einkommen verkauft.

Die Vertreter der Grünen waren überaus positiv beeindruckt, dass solch ein wirklich nachhaltiges Bauprojekt in Bad Kreuznach umgesetzt werden soll. Von Seiten der Planer wurde aber auch kritisch angemerkt, dass einige Bauvorschriften es verhindern, solche Bauvorhaben auch preisgünstig zu erstellen (zum Beispiel die Stellplatzverordnung). Mit einem kurzen Rundgang über das künftige Baugebiet endete der sehr informative und konstruktive Besuch der Grünen, verbunden mit dem herzlichen Dank an Thomas Sapper und dem Versprechen, dieses nachhaltige Projekt auch in den politischen Gremien zu unterstützen.