Archivierter Artikel vom 01.06.2018, 11:50 Uhr
Roxheim

Arbeitsweisen auf dem Prüfstand

SPD-Projektgruppe „Parteiorganisation“ traf sich in Roxheim.

Motiviert und engagiert bei der Sache waren die Mitglieder der Arbeits- und Projektgruppe „Parteiorganisation“ im SPD-Kreisverband Bad Kreuznach, die sich im Gasthaus Hörning in Roxheim traf.
Motiviert und engagiert bei der Sache waren die Mitglieder der Arbeits- und Projektgruppe „Parteiorganisation“ im SPD-Kreisverband Bad Kreuznach, die sich im Gasthaus Hörning in Roxheim traf.
Foto: SPD-Kreisvorstand Bad Kreuznach

Eine offen-ehrliche und zugleich in die Zukunft gerichtete Diskussion führten Vertreter der SPD-Ortsvereine und Gemeindeverbände im Kreis auf einem Treffen, zu dem die Arbeits- und Projektgruppe „Parteiorganisation“ des SPD-Kreisverbandes ins Gasthaus Hörning nach Roxheim eingeladen hatte. Am Anfang stand zunächst eine offene Bestandsaufnahme und Analyse der lokalen organisatorischen und strukturellen Situation in den Gliederungen der Partei. Man wolle sich zunächst einen möglichst guten Überblick im Zusammenhang mit der politischen Schlagkraft und Aktionsfähigkeit vor Ort verschaffen, wie die beiden Leiter der Arbeits- und Projektgruppe, die SPD-Kreisvorstandsmitglieder Peter Grüßner (Bad Kreuznach) und Michael Simon (Pfaffen-Schwabenheim), betonen.

Dazu hatte man einen umfassenden Katalog von leitenden Fragestellungen formuliert, der sich auf Strukturdaten wie die Mitgliederzahl in den SPD-Ortsvereinen, die Zahl der davon aktiven Mitglieder, das Geschlechterverhältnis sowie die Altersstruktur in den SPD-Gliederungen bezog. Danach ging es um die Arbeitsweisen und die öffentliche Präsenz der Partei. Nicht zuletzt wurde die Frage diskutiert, wie wieder mehr Menschen für die aktive Mitarbeit gewonnen werden können. Etwas Zeit blieb noch zum Austausch über konkrete Aktionen der Ortsvereine im Sinne von „best-practice-Beispielen“. Einig war man sich, dass das Rad nicht immer neu erfunden werden müsse. Gerade deshalb gehe es darum die Aktivitäten der Partei noch besser zu vernetzen und den Austausch zu fördern. Ziel müsse die Stärkung der Gliederungen sein. Nur eine SPD, die in den Kommunen präsent ist, die Köpfe hat, die mit der Partei identifiziert werden, könne erfolgreich sein und vor allem viel bewegen.

„Wir haben ganz starke Ortsvereine mit regelmäßiger öffentlicher Präsenz, die kontinuierlich arbeiten. Aber es gibt eben auch solche, die personelle Probleme haben, diese Kontinuität in der Arbeit zu leisten. Damit möchten wir uns nicht abfinden. Hier ist es notwendig die Kräfte im Sinne der Arbeitsfähigkeit zu bündeln“, heißt es in der Pressemitteilung der SPD. Einen breiten Raum nahm nicht zuletzt die Diskussion über die Arbeitsformen und Arbeitsweisen ein. Von den Teilnehmern des Treffens war immer wieder zu hören, dass man neue Wege gehen müsse. Es gehe um Transparenz, Beteiligung und Offenheit in der Arbeit der Partei. Das Motto „Das haben wir schon immer so gemacht“ müsse ein für alle mal der Vergangenheit angehören.