Archivierter Artikel vom 03.02.2022, 19:19 Uhr

Wissenschaftszentrum an der Ahr: Ein Leuchtturmprojekt?

Die Idee, ein Wissenschaftszentrum (ICCA) an der Ahr zu etablieren, hat bereits einige positive Kommentare, darunter auch Stimmen aus dem Tourismus, auf der Plattform. Was steckt hinter dem Vorschlag? „Es muss einen Ort geben, an dem es Wissenschaftlern und Interessierten möglich ist, denkbare Katastrophen zu erfassen, zu diskutieren und Lösungsansätze zu erarbeiten. In Kongressen, Seminaren, Ausstellungen und bei Vorträgen sowie durch wissenschaftliche Forschung soll an diesem Ort allen interessierten Besuchern, der Bevölkerung aus den Flutgebieten von Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen, aber auch jüngeren Menschen aktuelles Wissen zu Krisenthemen vermittelt werden können.

Zudem soll es ein Ort sein, an dem die Flutkatastrophe im Ahrtal verstanden oder zumindest nachempfunden werden kann. Hier soll auch ein Platz der Erinnerung, der Trauer, aber auch der Hoffnung, des Aufbruchs und der Zukunft sein“, schreiben die Ideengeber und haben auch schon eine passende Stelle für das Objekt im Blick: „Als Standort sollte eine Fläche im Überflutungsgebiet – auf Stelzen als architektonischer Akzent nahezu unter der Autobahnbrücke der A 61 und zum Teil schwebend über der Ahr – gewählt werden.“ Für Planung und Realisation könnten die Ideengeber sich renommierte Architekten wie Franck Gehry oder Richard Meier vorstellen. Finanzierbar sei ein solches Projekt lediglich durch Kostenübernahmen durch EU, Bund und das Land Rheinland-Pfalz – und nur zum Teil im Rahmen des Wiederaufbaus.