Archivierter Artikel vom 12.03.2018, 06:00 Uhr

Weniger Studienanfänger, aber mehr Studenten

Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems haben sich im Studienjahr 2017 landesweit 580 Studienanfänger weniger als noch im Vorjahr an einer der 22 rheinland-pfälzischen Hochschulen eingeschrieben – das ist ein Minus von 2,5 Prozent. Die Statistiker führen dies vor allem auf die rückläufigen Einschreibungszahlen an den Universitäten des Landes zurück. Dabei verzeichnete die Universität Koblenz-Landau mit einem Minus von 267 Immatrikulationen landesweit den größten Rückgang.

Die Universität Trier verbuchte ein Minus von 183, die Mainzer Johannes Gutenberg-Universität ein Minus von 129 Neueinschreibungen. Im Zehn-Jahres-Vergleich ist die Zahl der Neueinschreibungen insgesamt aber um 3200 oder 17 Prozent angestiegen. Weitaus positiver sieht es an den Hochschulstandorten im Westerwaldkreis aus: Entgegen dem Landestrend steigt die Zahl der Neuimmatrikulationen am Universitätsstandort Montabaur (ADG Business School) seit Gründung der Einrichtung 2011 stetig an. Am WesterWaldCampus in Höhr-Grenzhausen bleiben die Neuimmatrikulationen konstant. kür