Archivierter Artikel vom 26.08.2020, 15:20 Uhr

Weingarten zu „Gesindel“, zur CDU-Gegenkandidatin und zu seinen Erfolgsaussichten 2021

Drei Fragen an Joe Weingarten:

Würden Sie heute die Vokabel „Gesindel“ erneut verwenden?

„Nein, als Abgeordneter würde ich den Begriff nicht mehr verwenden, weil ich, wenn ich mich jetzt öffentlich äußere, immer die SPD-Bundestagsfraktion mit vertrete. An meiner Haltung, dass es in unserer Gesellschaft unter Flüchtlingen sowie auch schon länger hier Lebenden und unter Deutschen Kriminelle gibt, denen entschlossen entgegengetreten werden muss, hat sich nichts geändert.“

Rechnen Sie mit Antje Lezius oder doch eher mit Julia Klöckner als Gegenkandidatin bei der CDU?

„Wir werden uns mit jeder Kandidatin und jedem Kandidaten auseinandersetzen, die andere aufstellen. Die CDU hat da sicher größere Sorgen als wir.“

Wie schaffen Sie 2021 den Wiedereinzug in den Bundestag?

„So, wie ich es mache: durch gute und engagierte Arbeit. Und mit dem Willen, dafür einzutreten, dass im Spektrum der SPD auch der pragmatische Flügel seinen Platz haben muss, wenn wir gemeinsam erfolgreich sein wollen.“ mz