Archivierter Artikel vom 08.03.2018, 14:27 Uhr

Was will, was kann das sogenannte Bürgerpanel?

Bei einem Bürgerpanel (der Begriff ist aus dem Englischen übernommen) handelt es sich um die Befragung einer möglichst gleich bleibenden Gruppe über einen längeren Zeitraum hinweg – in diesem Fall alle zwei Jahre.

Dadurch kann man ein Stimmungsbild der Bevölkerung erstellen und ablesen, wie bestimmte Themen bei den Menschen ankommen und wie sich die Einschätzung verändert. Die Fragen ändern sich nicht, es soll aber jeweils ein Schwerpunkttema zusätzlich abgefragt werden.

Der Oberbürgermeister hatte im Oktober 2017 durch eine Zufallsstichprobe aus dem Melderegister ausgewählte Menschen angeschrieben, 1460 Fragebögen konnten im Endeffekt ausgewertet werden. Die gewünschte Zahl von 1500 Befragten konnte also fast erreicht werden.

Die Statistiker wissen, dass – vermutlich aufgrund der Freiwilligkeit der Teilnahme – bestimmte Personenkreise unterrepräsentiert sind. Dazu zählen unter anderem:

  • Jüngere Teilnehmer unter 35 Jahren
  • Menschen mit Migrationshintergrund
  • Ein-Personen-Haushalte
  • Menschen mit geringer Schulbildung