Archivierter Artikel vom 28.07.2017, 16:52 Uhr

Was hinter der Aktion „Öffentliche Klaviere“ steckt

Die „Öffentlichen Klaviere“ hat die Musikschule Koblenz zur Verfügung gestellt. Es handelt sich um ausrangierte, aber noch gut bespielbare Instrumente, die im Musikschulalltag nicht mehr benötigt werden, wie das Kultur- und Schulverwaltungsamt mitteilt.

Seit dem 17. Juli stehen vier Klaviere verteilt im Stadtgebiet: eins am Theater, eins auf der Festung Ehrenbreistein, eins am Plan und eins bislang am Münzplatz. Für Letzteres wird aktuell ein neuer Standort gesucht. Mit der Aktion erhoffen sich die Initiatoren, ein niederschwelliges Kulturangebot mit Aufforderungscharakter zu schaffen: Jeder soll spielen, was und wann er will. Die Klaviere, die in der Innenstadt platziert sind, befinden sich für die Gesamtdauer von vier Wochen in der Obhut geschäftstreibender Koblenzer. Sie stehen Pate und bewahren die Instrumente über Nacht in ihren Läden auf. Die Klaviere sind demnach nur während ihrer Öffnungszeiten bespielbar.