Archivierter Artikel vom 13.09.2020, 17:47 Uhr
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Warum das blaue Rheingold nie versiegt: 400 000 Menschen hängen am Tropf des Neuwieder Beckens

Reines Wasser muss durch einen tiefen Stein. Aber Sand und Kies tun es auch. Millionen Tonnen dieser Sedimente hat der Rhein über viele Quadratkilometer im Neuwieder Becken angeschwemmt. „Sie sind ein idealer Filter“, schwärmt Ulrich Kleemann, Präsident der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord. Rund 90 Tage lang sickert Tropfen für Tropfen langsam nach unten. „Je länger das Grundwasser fließt, desto sauberer ist es auch“, sagt der Chef der obersten Wasserbehörde.

Von Dirk Eberz Lesezeit: 3 Minuten