Archivierter Artikel vom 15.03.2018, 15:59 Uhr

Wahlbeobachter sind für den Weltfrieden unterwegs

Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) entsendet ebenso wie die Europäische Union internationale Wahlbeobachtungsmissionen. Die OSZE beobachtet über ihr „Office for Democratic Institutions and Human Rights (ODIHR) die Wahlen in ihren 57 Teilnehmerstaaten. Die OSZE-Wahlbeobachter kommen auf Einladung des Gastlandes zum Einsatz.

Helmut Klawonn (rechts) beobachtete die Wahl in der Ukraine 2014. Foto: privat
Helmut Klawonn (rechts) beobachtete die Wahl in der Ukraine 2014.
Foto: privat

Die Mission besteht aus der Kern-Gruppe (Core Team) aus bis zu 15 Experten, die zwei Monate vor der Wahl ein Hauptquartier in der Hauptstadt des Gastlandes einrichten und Kontakt zu Regierung, Parteien, Wahl- und Sicherheitsbehörden aufnehmen. Das Team untersucht das nationale Wahlrecht, analysiert die politische Lage und beobachtet den Wahlkampf. Die „Long-term Observers“ sind in den einzelnen Wahlregionen im Einsatz und sind Ansprechpartner für die „Short-term Observers“, die sich wie Helmut Klawonn bis zu zehn Tage im Gastland aufhalten und am Wahltag Stimmabgabe und -auszählung beobachten. kür