Archivierter Artikel vom 14.11.2017, 18:16 Uhr

Umweltministerium nimmt zu Fetten im Abwasser Stellung

Inzwischen reagierte auch das Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rheinland-Pfalz auf eine Anfrage unserer Zeitung bezüglich der Folgen fehlender Fettabscheider.

„Eine zu hohe Einleitung von Fetten in Kanäle kann im Einzelfall Probleme für den Kanalbetrieb verursachen. Denn Fette können sich bei zu geringer Fließgeschwindigkeit im Kanal ablagern. Dadurch kann der Wasserabfluss behindert werden. Um dies zu verhindern, kann sich bei einem zu hohen Fettanteil im Abwasser im Einzelfall ein erhöhter Betriebsaufwand für die Reinigung des öffentlichen Kanals ergeben.

Kommunale Kläranlagen sind für Fette aus dem häuslichen Bereich mit Fettabscheidern ausgestattet, in denen der Rückhalt gewährleistet wird. Der Gewässerschutz ist daher sichergestellt. Welche Einleitung in den öffentlichen Kanal mit einem Fettabscheider zu versehen ist, ist von der jeweiligen Kommune innerhalb ihres kommunalen Satzungsrechtes festzulegen“, heißt im Schreiben der Behörde. ri