Archivierter Artikel vom 04.07.2019, 16:37 Uhr
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Synagoge wurde 1857 errichtet

Im Bemühen um die Finanzierung des Denkmals haben Stadtbürgermeister Armin Wenzel und die ehemalige Pfarrerin der evangelischen Kirchengemeinde Nassau, Brigitte Menzel-Wortmann, einige Fakten über die 1945 zerstörte Synagoge zusammengetragen. Demnach lebten seit Mitte des 18. Jahrhunderts etwa 30 jüdische Familien in der Stadt. „Die waren Nachbarn, Vereinsmitglieder, Gewerbetreibende, Staatsbürger wie alle anderen auch, bis zur nationalsozialistischen Verfolgung und Entrechtung nach 1933 und den Novemberpogromen 1938, die die Vertreibung und Deportation in die Vernichtungslager zur Folge hatten“, heißt es.