Stimmen aus den Fraktionen – Verkehrssituation in der Weiberdell wird Thema bleiben

Nach der Stadtratssitzung haben Ratsmitglieder mit unserer Zeitung über den neuen Feuerwehrstandort und den ins Auge gefassten neuen Kindergarten im Baugebiet Weiberdell gesprochen:

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„Wir als CDU finden das gut, dass die Entscheidung auf politisch sachlichem Weg zustande kam“, sagt Martin Gasteyer, Fraktionssprecher im Stadtrat, zum neuen Feuerwehrstandort. Auch die Wehr selbst und die Stadt seien von der Verbandsgemeinde bei der Standortsuche mit einbezogen worden. Die Feuerwehr gewinne einen modernen Standort mit sicherer An- und Abfahrtsmöglichkeit sowie bessere Übungsmöglichkeiten. Die Bürger würden von einer leistungsfähigeren Wehr profitieren.

Auch Manfred Singhof, Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen im Rat, begrüßt es, dass ein neuer Standort gefunden ist. Er schlägt in Richtung Verbandsgemeinde vor, das Dach der neuen Feuerwache zu begrünen oder eine Fotovoltaikanlage darauf zu installieren. „Die Standortdiskussion gärt seit 20 Jahren“, sagt Ursula Näther aus der SPD-Fraktion. Die SPD hoffe auf eine konsequente und schnelle Umsetzung des Vorhabens.

Zudem sagt Näther: „Ich freue mich, dass wir nun die Möglichkeit haben, den Marktplatz mit der alten Feuerwache zukunftsfähig zu gestalten.“ Dass es in Sachen Gerätehaus vorangeht, begrüße auch die FWG im Stadtrat, sagt Fraktionsmitglied Tobias Behnke. „Wir sind froh, dass ein Standort gefunden werden konnte.“

Die CDU-Fraktion hält es für gut, mit einer Änderung des Bebauungsplans Weiberdell die Grundlage für einen Kindergartenneubau zu schaffen. Der Bedarf für einen neuen Kindergarten sei da. „Wir haben florierende Neubaugebiete“, erklärt Martin Gasteyer. Ein Kindergarten sei ein Attraktivitätsfaktor für ein Baugebiet. Allerdings werde die CDU ein Augenmerk auf die Verkehrssituation legen. Hier gelte es zu klären, wie die neue Kindertagesstätte am besten angefahren werden kann.

„Grundsätzlich ist es toll, dass wir ein Baugebiet haben, in dem es Möglichkeiten für junge Familien und einen Kindergarten gibt“, meint Ursula Näther. Die SPD werde sich für ein möglichst klimaneutrales Konzept für das Baugebiet einsetzen.

Einen Kindergarten im Baugebiet Weiberdell entstehen zu lassen, sieht Manfred Singhof kritisch, „weil die Zufahrt nicht geregelt ist“. Die Anfahrt an die neue Einrichtung müsse vorab geklärt werden. Auch Tobias Behnke ist der Meinung: „Wir müssen da ein vernünftiges Verkehrskonzept haben.“ Es müsse bei der Planung darauf geachtet werden, dass die Anwohner nicht mit übermäßigem Bring- und Holverkehr zum Kindergarten belastet werden. csa

Archivierter Artikel vom 01.09.2020, 17:32 Uhr