Archivierter Artikel vom 04.04.2020, 11:50 Uhr

So sah die Arbeit der Telefonseelsorge 2019 aus

In der Telefonseelsorge Mittelrhein mit Sitz in Koblenz haben im vergangenen Jahr 78 Ehrenamtler mitgearbeitet: 60 Frauen und 18 Männer. Die Arbeit in Zahlen:

  • 13.220 Anrufe kamen im Lauf des Jahres, bei mehr als zwei Dritteln kam es zu einem Beratungs- beziehungsweise Seelsorgegespräch. Bei fast einem Viertel der Anrufe wurde aber auch entweder aufgelegt oder es als „verwählt“ angegeben.
  • Bei den rund 9000 Beratungs- und Seelsorgegesprächen sind knapp 60 Prozent der Anrufer Frauen, gut 40 Prozent Männer. Die Zahl der Männer steigt seit Jahren. Der größte Anteil der Anrufer ist im mittleren Lebensalter (die Angaben werden nur geschätzt oder nebenbei erfahren, nicht gezielt abgefragt).
  • Mehr als die Hälfte der Anrufer lebt allein – diese Zahl steigt immer mehr.
  • Die – mit weitem Abstand – am häufigsten genannten Gesprächsthemen sind „seelisches Befinden“, darunter besonders häufig „depressive Stimmung“, „Ängste“, gefolgt von „körperliches Befinden“, „Einsamkeit“ und „familiäre Beziehungen“. dos