Archivierter Artikel vom 19.02.2021, 20:57 Uhr
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Schwierige Aufgabe in Neu-Ulm steht am Sonntag an

Als umstrittenes Projekt gegründet, schlug der TTC Neu-Ulm in der Saison 2019/20 auf Anhieb in der Tischtennis-Bundesliga (TTBL) auf. Das sorgte für lebhafte Diskussionen in der Szene, weil Traditionalisten der Sprung von 0 auf 100 missfiel, während andere froh waren, Deutschlands höchste Spielklasse mangels anderer Interessenten auf die Sollstärke von zwölf Teams bringen zu können. Inzwischen ist die Frage, ob dem von Florian Ebner gegründeten Klub die Tischtennishistorie fehlt, kein großes Thema mehr. Nach Platz acht in der Debütsaison macht sich Neu-Ulm aktuell noch berechtigte Hoffnungen, in die Play-offs der besten Vier einzuziehen. Befürchtungen, dass es Ebner und Co. nicht ernst genug meinen mit dem Profi-Tischtennis und sich als Eintagsfliege entpuppen, sind längst der Erkenntnis gewichen, dass hier mit Finanzkraft ein ambitionierter Verein aufgebaut wird.

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