RZ-Einwurf: Traditionen, die das Leben bereichern

Doris Schneider zu den Plänen für den Koblenzer Weihnachtsmarkt

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Ob man mit Freunden in der festlich beleuchteten Stadt einen Glühwein trinken und an schön geschmückten Buden Geschenke kaufen kann, das ist nicht wirklich lebenswichtig. Das Fest Weihnachten gibt es auch ohne einen entsprechenden Markt. Aber ich finde es wirklich schön, dass es in diesem Jahr wieder einen Weihnachtsmarkt geben kann. Denn es sind so viele lieb gewordene Traditionen, auf die man verzichten musste: Am späten Nachmittag über die schön beleuchteten Plätze zu schlendern, mit den Enkeln einen Crêpe mit Zimtzucker zu teilen, Bekannte und Freunde zu treffen und ein paar Minuten oder auch Stunden zu plaudern. Dem Chorgesang im Rathausinnenhof zu lauschen, kam als neue Tradition dazu. Denn auch, wenn das alles nicht lebenswichtig ist, so ist es doch überaus bereichernd. Wie schön, dass es wieder geht, wenn auch anders als früher. Ob es deshalb schlechter ist, ist noch gar nicht gesagt.

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Archivierter Artikel vom 01.11.2021, 16:00 Uhr