Archivierter Artikel vom 11.03.2021, 19:32 Uhr

Rückblick auf 2016: Wer kann dieses Mal die Wähler von sich überzeugen?

Wie die Bewerber in den Wahlkreisen 7 und 8 abschneiden, zeigt sich am Sonntagabend. Vor fünf Jahren hatte im Wahlkreis Koblenz-Lahnstein Roger Lewentz (SPD) mit 44,4 Prozent die Nase vorn. CDU-Kandidat Dennis Maxeiner erreichte 29,6 Prozent.

Im Wahlkreis Diez-Nassau hatte es der Christdemokrat Matthias Lammert erstmals mit Puchtler-Nachfolger Jörg Denninghoff (SPD) zu tun und holte 31,1 Prozent der Stimmen. Das Direktmandat ging an Denninghoff (39,9 Prozent). Lammert kam, genau wie bei den vorherigen Wahlen, über die Liste der CDU ins Parlament. Die Grünen-Direktkandidaten Carsten Jansing und Leo Neydek blieben jeweils unter 5 Prozent hängen.

Neue drittstärkste Partei im Kreis wurde die AfD, die im Wahlkreis Koblenz-Lahnstein 9,9 und in Diez-Nassau sogar auf 12,5 Prozent kam. 2016 schafften die Freien Wähler nicht den Sprung in den Landtag, aber ihre Direktkandidaten konnten Punktgewinne verzeichnen, Lennart Siefert erzielte 8,3 Prozent im Wahlkreis Koblenz-Lahnstein, Armin Hillingshäuser 6 Prozent im östlichen Nachbarwahlkreis. Chancenlos blieben Ulrich Lenz (Diez/Nassau) und Michael Maaß (Koblenz-Lahnstein) für die Linke mit 2,9 und 3,7 Prozent. ag