Regelung nach Abbruch: Volleyballverband Rheinland-Pfalz lässt bis zu vier Mannschaften aufsteigen

Keine Meister, keine Absteiger, aber jede Menge Aufsteiger: Der Volleyballverband Rheinland-Pfalz (VVRP) hat eine Regelung gefunden, wie die Tabellenstände der vorzeitig beendeten Spielzeit zu werten sind. „Wir haben uns den Regeln, die der Deutsche Volleyballverband aufgestellt hat, angeschlossen“, sagt Rainer Strohbach, der Vizepräsident des VVRP. Demnach wird es auf rheinland-pfälzischer Ebene keinen offiziellen Meister geben.

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„Keine Mannschaft stand so weit vorne, dass sie nicht noch hätte eingeholt werden können, und nur dann hätte sie auch offiziell den Titel erhalten“, so Strohbach. Aufsteiger aber gibt es – und zwar mitunter eine ganze Menge. „Alle Mannschaften, die auf einem Aufstiegsplatz stehen oder rechnerisch noch einen Aufstiegsplatz hätten erreichen können, haben das Recht zum Aufstieg“, sagt Strohbach. „Es gibt Ligen, da sind das bis zu vier Mannschaften.“ Ob die Vereine ihr Aufstiegsrecht wahrnehmen, müssen sie dem Verband bis zum 30. April mitteilen. Analog zum Aufstieg geht es im Tabellenkeller der rheinland-pfälzischen Ligen zu. „Alle Mannschaften, die rechnerisch den Klassenverbleib hätten schaffen können, steigen auch nicht ab“, bestätigt Strohbach und ergänzt: „Das führt dazu, dass Ligen aufgestockt werden.“ Strohbach stellt außerdem klar, dass die Regelungen auch auf den Bezirksebenen übernommen werden.
Archivierter Artikel vom 05.04.2020, 15:35 Uhr