Archivierter Artikel vom 02.01.2020, 18:35 Uhr

Privatangelegenheiten und Verkehr liegen vorn

Zwei Millionen Versicherungsfälle seit 2016 wurden für den Streitatlas ausgewertet. Knapp ein Drittel aller Konflikte dreht sich um das Thema Straßenverkehr und Mobilität. Mehr als jeder Vierte (26,0 Prozent) streitet wegen vermeintlich ungerechtfertigten Blitzen oder zu hohen Tempos.

Weitere konkrete Streitgründe sind Verkehrsunfälle (23 Prozent) oder Auseinandersetzungen wegen Mängeln beim neuen Fahrzeug (10 Prozent), die zu großen Teilen im Zeichen des Dieselskandals stehen. Noch mehr fechten die Menschen in Deutschland Konflikte im Privat- und Strafrecht aus – auf diese Kategorie entfallen rund 38 Prozent aller Streitfälle: Von Familienangelegenheiten bis hin zu Reisemängeln sind die Gründe sehr unterschiedlich.