Archivierter Artikel vom 10.07.2019, 14:05 Uhr

Potenziale statt Defizite stehen im Fokus

„Schule im Aufbruch“ ist eine Initiative, die sich als Netzwerk von teilnehmenden Schulen versteht. Zurzeit beteiligen sich rund 70 Schulen im Bundesgebiet an dem Programm. Das Netzwerk selbst bietet die Plattform zum Erfahrungsaustausch und zur gegenseitigen Inspiration.

Grundlage für die Arbeit der Initiative ist der Weltaktionsplan „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ der Unesco. In den Aufbruchschulen findet derweil ein Paradigmenwechsel in Sachen Pädagogik und Didaktik statt: Statt pauschaler Fehlermanie geht es um die individuelle Schatzsuche.

Heißt: Das Potenzial der Kinder und Jugendlichen rückt in den Vordergrund, Leistung wird nicht an Defiziten gemessen, sondern an dem, was die Schüler eben leisten können. Eine frühe Trennung von Kindern in verschiedene Schulformen lehnt die Initiative ab. In vielen teilnehmenden Schulen sind zudem die Noten bis Klasse 8 abgeschafft. Infos: www.schule-im-aufbruch.de