Archivierter Artikel vom 04.08.2021, 20:33 Uhr

Platz fünf: Trierer Hindernisläuferin Krause ist stolz auf ihre letzte Runde

Hindernisläuferin Gesa Felicitas Krause sehnte sich nach ihrem zerplatzten Medaillentraum bei Olympia nach ihren Liebsten. Trotz eines beherzten Schlussspurts verpasste die zweifache Europameisterin einen Tag nach ihrem 29. Geburtstag als Fünfte das Podest in Tokio. Keine Medaille für Krause – der Lebenstraum der für den Verein Silvesterlauf Trier startenden Athletin erfüllte sich nicht. „Ich war sieben Wochen nicht zu Hause, und ich freue mich wirklich sehr, meine Lieben in die Arme zu schließen und das zu genießen mit den Menschen, die das ganze Jahr hinter mir standen und eben nicht immer dabei sein konnten“, sagte sie nach dem Rennen mit emotionaler Stimme.

Gesa Krause
Gesa Krause
Foto: dpa

Krause machte nach dem letzten Wassergraben noch Plätze gut, in 9:14,00 Minuten lief sie aber nicht mehr auf das ersehnte Podium. Peruth Chemutai aus Uganda holte sich in 9:01,45 Minuten den Olympia-Sieg vor Courtney Frerichs aus den USA. Bronze sicherte sich Hyvin Kiyeng aus Kenia.

„Ich bin sehr glücklich über meine letzte Runde, weil es immer schöner ist, wenn man am Ende Plätze gut gemacht hat, als wenn man eingeholt wird“, resümierte Krause und räumte doch ein „bisschen Wehmut“ ein. „Ich habe definitiv ein couragiertes Rennen gemacht“, sagte die WM-Dritte. In dem packenden Rennen wäre sie mit ihrem deutschen Rekord von 9:03,30 Minuten Zweite geworden.