Archivierter Artikel vom 18.02.2018, 21:40 Uhr
Kirn/Winzenheim

Pflichtsiege gegen ersatzgeschwächte Gegner: SG und TTC erfolgreich

Die erhofften und erwarteten Heimsiege fuhren die SG Frei-Laubersheim/Hackenheim/Winzenheim und der TTC Kirn in der Tischtennis-Verbandsoberliga ein. Gegen das punktlose Schlusslicht TTC Mülheim-Urmitz gewann die SG 9:0, die Kirner gaben beim 9:1 nur ein Doppel ab. Die Frei-Laubersheimer setzten sich zudem mit 9:3 gegen den TTC Wirges II durch. Beide gegnerischen Mannschaften traten nicht in Bestbesetzung an.

Besonders dünn besetzt waren die Mülheimer. Nur im vorderen Paarkreuz traten zwei Spieler an, die zum Stamm des Teams gehören. Aufgefüllt wurde das Aufgebot durch Akteure aus der zweiten, dritten, fünften und sechsten Vertretung. „Nur die Nummer eins kann Tischtennis spielen, der Rest der Mannschaft nicht“, urteilte SG-Sprecher Holger Schwierz recht drastisch über den Gegner. Michael Adam ging die Situation aus anderer Perspektive an. „Normalerweise geht man mit einer gewissen Spannung in eine Partie“, sagte der Kirner Spielführer. „Wenn man aber vorher weiß, wie es ausgeht, kommt keine Atmosphäre auf. Da ist es schwierig, vernünftig zu spielen.“ Beide Teams entledigten sich der Aufgabe ohne Probleme.

Über die volle Distanz von fünf Sätzen musste lediglich der Kirner Johnas Henrich gegen Michael Feltens gehen. „Die Partie war schon in der Hinrunde hart umkämpft“, sagte Adam. „Beide haben ein sehr ähnliches Spiel mit Block und Konter. Es gab sehr intensive Ballwechsel.“ Henrich behielt im entscheidenden Durchgang mit 11:6 die Oberhand. „Für Johnas war das wichtig“, sagte der TTC-Spielführer. „Es war sein erster Sieg in der Rückrunde. Das ist gut für den Kopf.“

Mit drei Mann Ersatz traten die Wirgeser in Winzenheim an. Die Vorzeichen waren da ebenfalls klar. „Es hätte auch 9:2 oder 9:5 ausgehen können“, sagte Schwierz. „Jedes Einzel musste erst gespielt werden. So schlecht wie Mülheim war der Gegner nicht.“ Schwierz/Faber und Bielinski/Cieslik gewannen ihre Doppel. Im Einzel punkteten Schwierz, Andy Halinski (je 2), Kristof Bielinski, Anique Javaid und Maciek Cieslik. ga