Archivierter Artikel vom 18.02.2018, 21:41 Uhr
Ingelheim

Nur zu Beginn gleichauf: HSV zollt Personalnot Tribut

Für den ersatzgeschwächten HSV Sobernheim war im Handball-Verbandsligaspiel beim HSC Ingelheim nichts holen. Die Gäste verkauften sich zwar teuer, zogen aber am Ende mit 27:33 (13:17) den Kürzeren.

Trainer Yannick Nyquist hatte gleich auf vier wichtige Spieler verzichten müssen. Jan Hargesheimer, Henrik Bambach, Tillmann Groh und Lars Brehmer fehlten dem HSV in Ingelheim. „Wir haben nicht den größten Kader, deswegen war das nicht mal eben aufzufangen. Unter diesen Umständen haben wir ganz ordentlich gespielt“, betonte Nyquist. In der Tat hielt der HSV zunächst gut mit, bis zum 9:9 (15.) war kein großer Unterschied zwischen dem Tabellenzweiten und dem Drittletzten zu erkennen. Die Ingelheimer nutzten dann allerdings die erste kleiner Schwächephase im Spiel der Gäste aus, zogen auf 14:9 davon (20.) und ließen fortan nichts mehr anbrennen. „Wir waren zwar nicht komplett raus aus dem Spiel, aber es war schwer, noch mal ranzukommen“, sagte Nyquist. Er ergänzte: „Viele Spieler haben auch auf Positionen gespielt, die sie nicht so sehr gewohnt sind.“ ce

HSV Sobernheim: Robbins – Kasper (7), Reiff (4), Fischer (4), Schütt (3), Schneider (3), Kistner (2/2), Teuscher (2), Westermann (1), Salis (1).