Nur noch zwei Westerwälder Dörfer sind frei von Corona – 68-Jähriger gestorben

Es ist eigentlich kaum zu glauben: Auch wenn jetzt ziemlich genau jeder 20. Westerwälder nachweislich schon mit Corona infiziert war, gibt es immer noch zwei kleine Orte, wo seit Beginn der Pandemie noch kein einziger Virusfall nachgewiesen worden ist: Niedersayn und Heuzert.

Darüber hinaus gibt es aber eine ganze Reihe von Orten mit einstelligen Infektionszahlen: Waigandshain 1, Astert, Kundert je 3, Hüblingen, Welkenbach, Elbingen je 4, Maroth, Bretthausen, Linden, Kammerforst je 5, Arnshöfen, Hahn am See je 6, Vielbach, Obererbach, Stein-Wingert, Hübingen je 7, Salzburg, Bölsberg, Marzhausen, Ettinghausen, Mähren je 8, Nister-Möhrendorf , Ellenhausen, Dreifelden je 9 Fälle.

Rekordhalter sind dagegen die Städte Montabaur 803, Ransbach-Baumbach 615, Höhr-Grenzhausen 547, Bad Marienberg 430, Wirges 425, Westerburg 403 Fälle. Von den Dörfern weist Siershahn mit 160 die höchste Zahl auf. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist am Mittwoch im Westerwaldkreis wieder auf 201,2 gefallen. Das Gesundheitsamt meldete, dass ein 68-jähriger Mann aus der VG Hachenburg an oder mit Corona gestorben ist. mm