Archivierter Artikel vom 27.12.2017, 16:53 Uhr
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Musiker und Komponist Chris Jarrett kennt keine musikalischen Kategorien

Chris Jarrett kam 1956 in den USA zur Welt, wo er an der Indiana University und am Oberlin Conservatory studierte. Nach Abbruch seines Studiums schlug sich Jarrett mit allerhand Jobs durch und reiste durch die USA und Europa. Gestrandet in Deutschland, studierte er zunächst an der Universität in Oldenburg, wo er später auch unterrichtete. Jarretts Kompositionen sind vielfältig: politische Klavierwerke, das Ballett „Für Anne Frank“, Filmmusiken, ein symphonisches Ballett, die Oper „John Donne – eine poetische Oper“, das Oratorium „Erlösungen 3?“ für Bläser, Orgel und Chor. Es folgten Tourneen und die Gründung des Chris Jarrett Trio. Weitere Kompositionen kamen hinzu, 2003 feierte Shakespeares „Romeo und Julia“ mit Jarretts Bühnenmusik in Düsseldorf Premiere. Es entstanden Solo-CDs, eine Suite für zwei Klaviere, Klarinette und Percussion. Zudem widmete sich Jarrett Projekten mit Musikern aus aller Welt. Derzeit improvisiert Jarrett mit „New Journeys“ Solo an verschiedenen Kirchenorgeln im In- und Ausland. Zudem konzertiert er mit verschiedenen Formationen, etwa mit „Four Free“, einem Quartett mit den französischen Musikern Adrien Dennefeld (E-Gitarre, Elektronik), Jérôme Fohrer (Bass) und Pascal Gully (Schlagzeug). Mit „Variationen“ begibt sich Jarrett im Duo mit Schlagzeuger Erwin Ditzner auf spannende Klangreisen, gemeinsam mit seiner Ehefrau Martina Cukrov-Jarrett wagt er mit „Hommage à Mozart“ auch einen modernen Blick auf Mozarts Werk. Gerade ist Jarretts neuste CD „Tales of our Times“ erschienen.

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