Archivierter Artikel vom 18.07.2021, 18:54 Uhr

Mehr als 100 Helfer aus Kreis in Krisenregion – Zahlreiche Spendenaktionen initiiert

Das Ausmaß der Flutkatastrophe hat bei den Menschen im Rhein-Lahn-Kreis eine große Bestürzung ausgelöst. „In Gedanken sind wir bei den Opfern und ihren Angehörigen. Ihnen gilt unser Mitgefühl“, so Landrat Frank Puchtler in einer Pressemitteilung.

Mehr als 100 Helfer aus dem Rhein-Lahn-Kreis waren und sind in der Krisenregion vor Ort im Einsatz, um zu helfen. Zu ihren Aufgaben gehören unter anderem der Betrieb der kreiseigenen Sandsackfüllanlage, die Unterstützung der technischen Einsatzleitung der Leitstelle Koblenz und bei der Wasserrettung mit Rettungsbooten, Strömungsrettern und Tauchern unter der Leitung des Brand- und Katastrophenschutzinspekteurs des Rhein-Lahn-Kreises Guido Erler und seinen Stellvertretern. „Ich danke allen Helfern für ihren Einsatz bei dieser furchtbaren Katastrophe und hoffe, dass alle gesund nach Hause kommen“, betont der Landrat weiter. Sach- und Geldspenden würden durch zahlreiche Hilfsorganisationen, Institutionen, Vereine und Firmen gesammelt.

Die Verbandsgemeinde Adenau weist im Internet allerdings darauf hin, keine Hilfsgüter ohne Absprache zu sammeln und anzuliefern. Die Lager seien „glücklicherweise mehr als voll“, heißt es auf der Internetseite www.hochwasseradenau.de. Dort gibt es auch die Möglichkeit, sich als Helfer zu registrieren. Geldspenden sind unter anderem an den Bürgerfonds der VG Adenau möglich. Unsere Zeitung hat eine Übersicht an Spendenmöglichkeiten zusammengetragen. Diese finden Sie online unter der Adresse www.ku-rz.de/hilfsangebote red