Archivierter Artikel vom 15.03.2017, 10:40 Uhr
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Lob für die Kreisverwaltung: "Natur- und Artenschutzrecht wird hier sehr ernst genommen

Ein ausdrückliches Lob erteilt der Verein Naturschutzinitiative der Kreisverwaltung in Altenkirchen: Diese sei eine der „positiven Ausnahmen in Deutschland, was die Sorgfalt bei der Prüfung und Genehmigung von Windenergieanlagen angeht“, so Neumann, „hier wird das Naturschutz- und Artenschutzrecht sehr ernst genommen.“ Einzige „Fehlleistung“ sei die Erlaubnis für das Repowering Oberdreisbach gewesen. Alles in allem könne der Kreis Altenkirchen jedoch stolz darauf sein, „dass es hier fast keine Windenergieanlagen gibt“, so Neumann weiter, „im Gegensatz zum Westerwaldkreis, der zunehmend industrialisiert und dessen Landschaft zunehmend zerstört wird“. Der Windpark Hartenfelser Kopf sei hierfür das „erschreckendste Beispiel“.

Neumann betont, dass es im Interesse der Menschen, der Natur und der Lebensräume windkraftfreie Gebiete brauche. Das AK-Land habe insofern ein „wichtiges Alleinstellungsmerkmal“ und könne „besonders beim Tourismus, beim Naturerlebnis und der Erholung in der Stille punkten“. Damit dies so bleibt, werde man die Windkraftprojekte im Kreis weiterhin kritisch begleiten und, wo nötig, Widerstand leisten. daw