Land fragt Bürger nach ihren Mobilitätsbedürfnissen

Muss der öffentliche Nahverkehr besser und billiger werden? Sind die Rheinland-Pfälzer bereit, mehr Carsharing zu nutzen, Bussen und Radfahrer öfter Vorrang einzuräumen und häufiger auf umweltfreundlichere Verkehrsmittel umzusteigen? Und unter welchen Bedingungen würden sie mehr E-Autos nutzen? Mit solchen und anderen Fragen will das Mainzer Verkehrsministerium nun die Mobilitätswünsche seiner Bürger ergründen. „Die Onlinebefragung soll uns Hinweise darauf geben, wie die Mobilität der Zukunft für Rheinland-Pfalz gestaltet werden sollte“, sagte Verkehrsminister Volker Wissing (FDP). Das Land will die Einschätzungen seiner Bürger zu wichtigen Aspekten der Mobilität kennenlernen – auch, um Lösungen für ländliche Räume zu finden.

17 Fragekomplexe erwarten den Teilnehmer. Zwischen Stadt und Land wird allerdings nicht differenziert. Abgefragt wird zudem sehr pauschal, ob es genug Straßen, Radwege oder Bahnstrecken gibt und ob diese in gutem Zustand sind. Die Antwortmöglichkeit, ob man bereit ist, vom Auto aufs Fahrrad umzusteigen, fehlt komplett. Die Umfrage soll der erste Schritt im Projekt „Mobilitätskonsens 2021“ sein, sagte Wissing. Nach der Onlinebefragung soll es auch regionale Mobilitätsforen geben, das erste am 18. März in Mainz. Für Jugendliche soll es ein eigenes Dialogforum geben, auch Themen wie Güter und Logistik werden berücksichtigt. An der Umfrage kann man noch bis zum 14. März teilnehmen unter befragung.mobilitaets konsens-rlp.de. gik

Archivierter Artikel vom 03.02.2019, 21:25 Uhr