Kritisches Stück zum Auftakt hinterfragt Stereotypen und vorhandene Denkmuster

Den Auftakt des Kulturprogramms macht am Samstag, 12. Juni, um 20 Uhr das Theaterensemble „Ankunftshalle T“ aus Frankfurt mit einem zeitgenössischen Stück der sonst eher für Romane bekannten Autorin Juli Zeh („Unterleuten“): Good Morning, Boys and Girls.

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Zentrale Figur des Stückes ist Jens. Er nennt sich „Cold“. Er möchte echt sein. Er möchte einzigartig sein. Aber in einer „Scheiß-Karaoke-Welt“, in der alles schon mal da war, kann er nichts tun, was nicht vor ihm schon mal jemand getan hat. Minutiös plant er einen Amoklauf an seiner Schule. Wird er ihn wirklich durchziehen?

In Good Morning, Boys and Girls wechseln permanent die Zeit- und Erzählebenen. Der Zuschauer begleitet Jens auf der Suche nach seinem Platz in der Gesellschaft. Bilder, Zusammenhänge und Erklärungen entstehen im Kopf des Zuschauers – um am Ende die jeweiligen Stereotypen und Denkmuster zu hinterfragen. Der Eintritt beträgt regulär 12 Euro, ermäßigt 8 Euro. Auf dem Gelände herrscht Maskenpflicht. Ob ein Corona-Test am 12. Juni noch erforderlich ist, hängt von den Inzidenzen und den dann gültigen Regeln ab. Da die Plätze begrenzt sind, bitte Reservierung per E-Mail an reservierung@kreml-kulturhaus.de

Archivierter Artikel vom 28.05.2021, 17:48 Uhr