Archivierter Artikel vom 20.09.2020, 14:27 Uhr

Kooperation wird neues Miteinander ab den Herbstferien prägen – Musical „St. Goar“ soll 2021 vorgestellt werden

Der Festakt in der Katholischen Pfarrkirche zu St. Goar war einem Thema gewidmet, das die Kooperation zwischen der Prinzessin Kira von Preußen Stiftung und der Stadt St. Goar nachhaltig begleiten soll.

„Miteinander reden bringt Menschen zusammen“, sagte Stadtbürgermeister Falko Hönisch, der an verschiedenen Stellen sanft und ohne Schuldzuweisungen auf die Reibereien einging, die im politischen Raum parallel zur juristischen Auseinandersetzung um die Burg Rheinfels entstanden waren. Er machte (mindestens) zwischen den Zeilen deutlich, dass auf diesem Gegeneinander nach der Einigung ein geschichtlicher Deckel ruhen sollte. Stattdessen sollte ein kooperatives Miteinander die Zukunft bestimmen.

Auch der frühere rheinland-pfälzische Ministerpräsident Rudolf Scharping betonte, dass Geschichte vor allem dazu geeignet ist, aus der Vergangenheit zu lernen und daraus Traditionen abzuleiten, die es wert sind, gepflegt zu werden.

Sophie von Preußen
Sophie von Preußen
Foto: Werner Dupuis
Sophie von Preußen stellte in ihrer Ansprache nicht nur die Arbeit der Stiftung vor, die dem Wohl benachteiligter Kinder gewidmet ist. Sie erklärte auch, dass die Kooperation zwischen Stadt und Stiftung bereits vor dem offiziellen Start der Partnerschaft am 1. Januar 2021 mit Leben erfüllt werden soll: In den Herbstferien findet ein erster Workshop mit dem amerikanischen Regisseur und Komponisten Todd Fletcher statt. Gestartet wird dabei das Projekt eines Musicals „St. Goar“, das im kommenden Jahr präsentiert werden soll. Fletcher, der beim Festakt in St. Goar zu den Gästen gehörte, ist der Stiftung freundschaftlich verbunden, er prägte bereits verschiedene Projekte. vb