Archivierter Artikel vom 03.06.2022, 11:56 Uhr
Bad Kreuznach

Kommentar zum Eintritt für den Kreuznacher Jahrmarkt: Nix wie enunner und für nix eninn!

Man muss den Jahrmarkt ja nicht mögen, aber so schlimm ist das Volksfest nun auch wieder nicht, als dass man dafür gleich Eintritt verlangen müsste. Damit würde es zu viel von seiner Attraktivität und Beliebtheit einbüßen.

Von Harald Gebhardt

Harald Gebhardt
Harald Gebhardt
Foto: RZ

Wer den Vorschlag gemacht hat, kann kein echter Kreuznacher sein. Man sollte ihn so lange Achterbahn, Looping und Geisterbahn fahren lassen, bis er auf andere Gedanken kommt.

Ein Volksfest ist eben ein Volksfest und kein Weinfestival oder temporärer Vergnügungspark für fünf Tage. Und das sollte es bleiben. Unterm Strich rechnet sich der Jahrmarkt für die Stadt – die Einnahmen, die dort generiert werden und zum Teil wieder in die Stadtkasse fließen, übersteigen den Zuschuss um ein Zigfaches. Und zuguterletzt stünde der Aufwand in keinem Verhältnis zum Ertrag. Deshalb: Es muss so bleiben wie es ist, also „Nix wie enunner, unn für nix eninn!“

E-Mail: harald.gebhardt@rhein-zeitung.net