Archivierter Artikel vom 18.03.2020, 19:28 Uhr

Justizminister: Anliegen wen möglich telefonisch vorbringen

Angesichts der sich in Deutschland ausbreitenden Infektionen mit dem Coronavirus trifft auch die rheinland-pfälzische Justiz Maßnahmen, um Ansteckungsrisiken zu minimieren und so die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Hierzu erklärte Justizminister Herbert Mertin heute in Mainz: „Es gilt in der derzeitigen angespannten Situation, die Funktionsfähigkeit unserer Justizbehörden – Gerichte, Staatsanwaltschaften und Justizvollzugseinrichtungen – so weit wie möglich aufrechtzuerhalten. Hieran mitzuwirken, sind auch die Bürger aufgerufen.

Nicht zwingend erforderliche Besuche der Behörden und Justizvollzugsanstalten sollten vorerst unterbleiben. Ich appelliere an jeden, genau zu prüfen, ob entsprechende Anliegen nicht auch telefonisch oder per E-Mail erledigt werden oder aufgeschoben werden können.“