Archivierter Artikel vom 11.05.2022, 16:48 Uhr

Jüngerich: Personalunion aus Stadt- und VG-Chef nicht mehr denkbar

Auch Bürgermeister Fred Jüngerich bedauert die Rücktrittsentscheidung von Stadtbürgermeister Matthias Gibhardt. Die Zusammenarbeit mit ihm habe „stets auf sachorientierter und ehrlicher Basis“ beruht. „Die Kreisstadt steht vor großen Herausforderungen, wie beispielsweise der Umsetzung des neuen Programms zum Citymanagement, der Frage zur Stadthalle und der Neugestaltung des Rewe-Areals am Weyerdamm.

Selbstverständlich stehe das Rathaus der Stadt „im besonderem Maße administrativ und beratend zur Seite“. „Aber es braucht im Stadtrat zeitnah wieder einen führenden Kopf“, betont Jüngerich. Auf das von Daniela Hillmer-Spahr aufgebrachte Thema möglicherweise mangelnder Zuarbeit angesprochen, stellt er klar: „Die Kreisstadt hat einen Bonus.“

Es werde trotz der 1,5 eigenen Stellen – Citymanager Bastian Prieß sowie Büromitarbeiterin Martina Heibel-Groß – deutlich mehr im Rathaus für die Stadt Altenkirchen geleistet als für andere Kommunen – „besonders im Vergleich zu den Grundzentren Horhausen, Flammersfeld und Weyerbusch“. Den Gedanken an eine erneute Personalunion schiebt Jüngerich weit beiseite – nicht nur, weil er selbst in Gieleroth lebt. „Eine Personalunion ist bei der Anzahl von 67 Ortsgemeinden und bei inzwischen 36.000 Einwohnern überhaupt nicht mehr denkbar.“ mif