Archivierter Artikel vom 28.04.2019, 22:00 Uhr

Immer mehr Imker in Deutschland

Die Imkerei erfreut sich weiterhin wachsender Beliebtheit. Der Deutsche Imkerbund (DIB) zählte im vergangenen Jahr rund 120.000 Mitglieder, gut 6000 oder 5,4 Prozent mehr als 2017. Die Zahlen steigen seit etwa zehn Jahren. Vor allem die Meldungen zum Bienensterben haben viele Menschen mobilisiert. Zudem ist das allgemeine Interesse an der Natur gestiegen, heißt es beim Imkerbund.

Dass Bienen im Trend liegen, ist aus Sicht von DIB-Pressesprecherin Petra Friedrich gar nicht so neu: „Ich denke, Menschen waren schon immer von Bienen fasziniert, weil sie für Charaktereigenschaften wie Fleiß und Selbstlosigkeit stehen.“ Ein weiterer Punkt ist sicherlich, dass Menschen Honig und andere Bienenprodukte sehr schätzen. In Deutschland werden pro Jahr und Kopf 1,1 Kilo Honig verzehrt.

Gerade in der Stadt wächst die Imkergemeinde. Für die urbane Bienenhaltung setzen sich verschiedene Initiativen wie „Deutschland summt!“ ein. Seit dem Start der Aktion im Jahr 2010 machen mittlerweile Engagierte in bundesweit 28 Kommunen mit, berichtet Initiatorin Corinna Hölzer.