Archivierter Artikel vom 03.09.2019, 19:59 Uhr

Im Landtag haben Männer die Zweidrittelmehrheit

Der Anteil der Frauen im rheinland-pfälzischen Landtag ist seit Anfang der 1960er-Jahre bis 2011 fast durchgängig gestiegen. Der Tiefststand war zu Beginn der Periode ab 1963 mit gerade mal 4,0 Prozent der 100 Sitze erreicht, wie aus Zahlen des Landtages hervorgeht. Zweistellig wurde es erst 1979 mit 10,0 Prozent. 1991 waren es dann 21,8 Prozent.

Den bisherigen Höchststand erreichte der Frauenanteil im Plenum nach der Landtagswahl 2011 mit 41,6 Prozent. Nach der letzten Wahl 2016 ging er wieder zurück auf 35,6 Prozent. Durch ausscheidende Abgeordnete und Nachrücker liegt er aktuell sogar nur noch bei 32,7 Prozent.