Archivierter Artikel vom 04.01.2018, 17:05 Uhr
Mittelrhein

Im Detail: Gebäude und Parken

Laut Ausschreibung können mehrere Gebäude und Flächen verpachtet werden:

  • Hauptgebäude Gastronomie: Das ehemalige Turner- und Jugendheim befindet sich am Eingang des künftigen Kultur- und Landschaftsparks. Das zweigeschossige Gebäude mit seiner historischen, aber nicht denkmalgeschützten Bausubstanz wurde erstmals 1906 erwähnt. Mit der Verpachtung will die VG Loreley eine dem Ort angemessene gastronomische Versorgung auf der Loreley sicherstellen. Ein Betreiber könnte das Gebäude nach seinen Bedürfnissen ausbauen und ausstatten – im Idealfall auf eigene Rechnung.
  • Unterlagerung Hauptgebäude: Die Gestalter des Parks haben eine Unterlagerung des Hauptgebäudes (Souterrain) mit Dachterrasse vorgesehen. Damit würde der Eingangsbereich attraktiver. Darin könnten beispielsweise die Tourist-Information und eine Verkaufsstätte für Merchandising-Angebote oder regionale Produkte untergebracht werden. Insgesamt stünden somit zur Verfügung: Untergeschoss (124 m2), Erdgeschoss (280 m2 für Gastronomie, Küche) und Obergeschoss (290 m2 als Ausbaureserve).
  • Multifunktionsgebäude: Für das ehemalige Besucherzentrum mit 1036 m2 Fläche gibt es keinerlei Vorgaben. Ein Betreiber könnte es frei bespielen. Erste Ideen wären etwa ein Indoor-Spielbereich oder ein Musik-/Rock-Café neben der Freilichtbühne.
  • Mythosraum: Die Bewirtschaftung und Reinigung des 214 m2 großen Ausstellungsraums mit WC und Technik erfolgt im Idealfall durch den Betreiber.
  • Blockhütten: Zwei Blockhütten direkt an der Hangkante zum Rheintal dienten bislang als einfache Unterkünfte.
  • Parkplätze: Zur Parkraumbewirtschaftung stehen die Flächen P 1 (215 Pkw, zwölf Busse), P 2 (270 Pkw) und P 3 (41 Pkw) zur Verfügung. P 1 ist zeitweise exklusiv für die Freilichtbühne. Dann kann P 3 als Ausweichparkplatz für Busse dienen. aj