Archivierter Artikel vom 22.02.2019, 13:45 Uhr

Hospizverein Westerwald wächst

Der Hospizverein Westerwald wurde im März 1998 von 63 Frauen und Männern aus dem Westerwald in Montabaur gegründet, heute zählt der Verein mehr als 500 Mitglieder. Im Laufe der Jahre ist die Hospizarbeit ein finanziertes Element des deutschen Gesundheitssystems geworden. Auf diese Weise können inzwischen mehr hauptamtliche Fachkräfte gefördert werden.

Die Krankenkassen bezuschussen die Personalkosten des Vereins, und zwar abhängig von der Anzahl der abgeschlossenen Begleitungen schwerstkranker Menschen. Die Zuschüsse schwanken damit jedes Jahr. Der Hospizverein hat mit Christine Schmidt und Michaele Gerz inzwischen zwei Palliativfachkräfte, mit Katja Müller eine hauptamtliche Koordinatorin und mit Manuela Krämer eine Bürofachkraft angestellt. Der Vorstand arbeitet ehrenamtlich. Grundsätzlich ist der Hospizverein zu 40 Prozent auf Spenden angewiesen, was rund 40.000 Euro ausmacht, wie Vereinsvorsitzender Heinz-Peter Rüffin ausführt. „Der Verein ist wirtschaftlich gesund“, betont Heinz-Peter Rüffin. kür