Archivierter Artikel vom 30.05.2022, 16:36 Uhr

Hintergründe und Zahlen

Nach Angaben der Verbandsgemeindeverwaltung Simmern-Rheinböllen hat die Stadt Rheinböllen das Kinder- und Jugendcafé „Domizil“ im Jahr 2017 eröffnet (Gründungsbeschluss vom 15. Oktober 2015). Mit Datum vom 10. Dezember 2015 und vom 21. Juni 2018 hat der damalige Verbandsgemeinderat Rheinböllen beschlossen, das dem Kinder- und Jugendcafé „Domizil“ in Höhe von 1/3 der jeweiligen ungedeckten Personal- und Sachkosten – höchstens jedoch 20.000 Euro pro Jahr – unbefristet zu gewähren. Dabei ist der Rat davon ausgegangen, dass die hauptamtliche Kraft des Domizils zu einem maßgeblichen Anteil auch für die Kinder und Jugendlichen der anderen Gemeinden der Verbandsgemeinde Rheinböllen zur Verfügung steht. Darüber hinaus erhält die Stadt eine finanzielle Förderung vom Rhein-Hunsrück-Kreis.

Der Verbandsgemeinderat Simmern-Rheinböllen hat in seiner Sitzung vom 28. April 2020 einer weiteren Mitfinanzierung unter den Maßgaben der Verbandsgemeinde Rheinböllen in Höhe von einem Drittel der jeweiligen ungedeckten Personal- und Sachkosten, höchstens jedoch 20.000 Euro je Jahr, unbefristet für die Dauer der Öffnung des Kinder- und Jugendcafés Domizil zugestimmt.

Das Domizil bietet den Kindern und Jugendlichen neben der regulären Öffnung seiner Räumlichkeiten einige weitere Freizeitaktivitäten. Ab dem Jahr 2022 soll das Domizil maßgeblich an der Organisation der Kinderferienaktion in Rheinböllen in den Herbstferien beteiligt.

Seit 1995 bezuschussen die Stadt Simmern und die ehemalige Verbandsgemeinde Simmern – beziehungsweise seit 2020 die Verbandsgemeinde Simmern-Rheinböllen – den Betrieb des Jugendcafé Römerberg Simmern. Es wird von hauptamtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeitern betrieben. Neben dem offenen Treff gehören nun vermehrt auch Projekte wie zum Beispiel Kooperationen mit den Schulen, das Ferienprogramm und die Arbeit mit Flüchtlingen zu den Angeboten des Jucas.

Der Verbandsgemeinderat Simmern-Rheinböllen hat in seiner Sitzung vom 9. November 2021 eine weitere Zuschussgewährung für die Jahre 2022 bis einschließlich 2026 beschlossen. red