Archivierter Artikel vom 03.04.2020, 17:30 Uhr
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Grüne: Wilden Müll nicht mit geschlossenen Höfen entschuldigen

Im Streit von Kreis und Stadt um die Müllabfuhr und die Wertstoffhöfe appelliert Dr. Erwin Manz von den Kreis-Grünen: „Bitte beenden Sie Ihre persönlichen Zwistigkeiten und arbeiten Sie konstruktiv an der Lösung.“ Gut, dass Politiker und Verwaltungen auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene in der Corona-Krise konstruktiv zusammenarbeiteten. Die meisten Menschen hielten zusammen, helfen einander und zeigten große Disziplin.

Das müsse auch im Verhältnis zwischen Stadt und Kreis Vorbild sein. Mit der neuen Grüngutsammelstelle auf der Pfingstwiese (ab 4. April, 9 bis 16 Uhr) sei ein guter Weg eingeschlagen. Zu den Wertstoffhöfen, meint Manz: Nicht jeder Haushalt habe eigene Lagerkapazitäten. Die Grünen regen eine telefonische oder Internet-basierte Anmeldung für die Wertstoffhöfe an. Kein Verständnis habe man, so Erwin Manz weiter, für die, die ihren Müll jetzt an den Straßenrand stellten oder in die Landschaft kippten: Vorübergehend geschlossene Wertstoffhöfe können da nicht als Entschuldigung dienen. mz