Archivierter Artikel vom 03.11.2018, 10:58 Uhr

Größtmögliche Funktionsvielfalt

Die Radstätte kostet insgesamt knapp 250 000 Euro. Die Stadt trägt einen Anteil von weniger als 19 900 Euro, den Rest übernimmt der Bund, der das Projekt „Radweg Deutsche Einheit“ ausgerufen hat. Entlang der Route, die über 1100 Kilometer von der ehemaligen Bundeshauptstadt Bonn nach Berlin führt, sollen bis 2020 bis zu 30 Radstätten errichtet werden.

Bislang wurden zehn aufgebaut und in Betrieb genommen. Nassau ist bislang die einzige Kommune in Rheinland-Pfalz, die sich entschlossen hat, Standort einer Radstätte zu werden. Die Radstätte in Nassau wird die größtmögliche Funktionsvielfalt der drei zur Wahl stehenden Modelle bieten. Dazu gehören: Infopaneel mit analogen Informationen, Touch-Panel-PC für digitale Informationen, Hotspot für kostenloses WLAN, Lademöglichkeit für Pedelecs, Witterungsschutz mit Sitzbank und Beleuchtung, Fahrradständer, verschließbare Fahrradboxen, Ladeschließfächer mit zwei Steckdosen und LED-Beleuchtung, Gepäckfächer, Servicestation mit Reparaturset und Luftpumpe, eine Trinkwasserzapfstelle, LED-Beleuchtung und Abfallbehälter.

Informationen gibt es auch im Internet unter www.radweg-deutsche-einheit.de