Geschichte der Straße begann in der Römerzeit

Die Münzstraße im Herzen der Koblenzer Kernstadt verläuft parallel zu Gemüse-, Mehl- und Florinspfaffengasse. Sie wird im Norden durch den Florinsmarkt, im Süden durch den Münzplatz und den Übergang zur Marktstraße begrenzt. In römischer Zeit war die Straße Teil einer Verbindung, die zur Moselbrücke führte. Die schriftliche Überlieferung der Straße reicht immerhin bis ins späte 13. Jahrhundert zurück.

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In dieser Zeit wird sie als „Judengasse“ urkundlich erwähnt. Dass tatsächlich Juden in der Gasse lebten, zeigt die Tatsache, dass bereits für 1494 ein entsprechendes Badehaus genannt wird. Im Herbst 1688 wurden wahrscheinlich alle Gebäude der Münzstraße zerstört. Danach folgte die Neuparzellierung und die Rückverlegung der Straßenfronten. Ihren heutigen Namen führt die Münzstraße erst seit dem 19. Jahrhundert. In den 1930er-Jahren hieß sie zwischenzeitlich Von-Kuhl-Straße, benannt nach der früher stadtbekannten Brunnenmeisterfamilie. Auch in der Münzstraße gab es im Zuge der Altstadtsanierung Veränderungen.

So wurde 1980 auf dem Grundstuck 6-8 die verfallene Substanz durch einen Neubau ersetzt, der aber die originalen Keller einbezieht. Darüber hinaus ordnete man den inneren Bereich des Blocks zwischen Münzstraße und Gemüsegasse neu. Damit einher ging auch die Anlage des „Kunstgässchens“ und der völlige Umbau des Barockgebäudes hinter Haus Münzstraße 16. ka

Archivierter Artikel vom 30.03.2019, 02:17 Uhr