Archivierter Artikel vom 28.08.2018, 18:39 Uhr

Gefälle zwischen dem Kreis Altenkirchen und Pirmasens

Die Autoren des Ländermonitors zur frühkindlichen Bildung haben bis auf Stadt- und Kreisebene untersucht, wie viele Fachkräfte in der Kita auf ein Kind kommen. Dabei ergaben sich große regionale Unterschiede. Rheinland-Pfalz weist nach Angaben der Bertelsmann Stiftung in Deutschland das zweithöchste Personalgefälle nach Hessen im Kindergartenbereich und nach Bayern im Krippenbereich auf.

Die beste Betreuung gibt es demnach im Kreis Altenkirchen und im Kreis Germersheim mit 7,2 Kindern je Fachkraft bei den über drei Jahre alten Kindern. Danach folgen die Stadt Trier und der Kreis Bernkastel-Wittlich (jeweils 7,2) sowie die Stadt Landau (7,5). In der Stadt Mainz sind es 8,5 Kinder je Erzieherin.

Das schlechteste Verhältnis gibt es in den Städten Pirmasens (11,1), Neustadt/Weinstraße (11,0) und Koblenz (10,0). Die geplante Kitanovelle soll auch einen Beitrag dazu leisten, regionale Unterschiede auszugleichen, ohne dass die Kitas mit einer besseren Personalausstattung schlechtergestellt werden.