FVR-Präsident Walter Desch hofft auf ein echtes Pokalfinale am 24. Juli

Zwar vertritt TuS Rot-Weiß Koblenz wie 2018 (0:5 gegen Fortuna Düsseldorf) den Fußballverband Rheinland (FVR) im Wettbewerb um den DFB-Pokal 2021/2022, der Gewinner des Rheinlandpokals wird allerdings noch gesucht. Der FVR-Präsident Walter Desch nannte am Rand des Entscheidungsspiels die Rahmendaten für die geplante Fortführung des im vergangenen Oktober abgebrochenen Wettbewerbs: „Wir haben den Termin für das Endspiel auf den 24. Juli festgelegt.

Von Stefan Kieffer
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Da es frühestens ab Mitte Juni wieder Amateurfußball geben wird, müssen wir für die ausstehenden fünf Runden und fünf Einzelpartien rückwärts rechnen und werden die Spieltage an Wochenenden und einige auch mittwochs ansetzen. Am 10. Juni soll die Auslosung sein.“ Anders als beispielsweise der Südwestverband hielten es die Rheinländer für ausgeschlossen, bis zum 30. Juni, dem Meldedatum für den DFB-Pokal, einen Pokalsieger zu ermitteln. „Wir sind froh, dass wir dieses Spiel austragen konnten“, konstatierte Desch. „Jetzt sind wir guter Hoffnung, dass wir auch einen Pokalsieger ermitteln können. Das müssen wir auch, denn wir müssen ja den Vertrag mit unserem Pokalsponsor erfüllen.“ Dass die Rot-Weißen ein Drittel ihrer Antrittsprämie für den DFB-Pokal den Vereinen zur Verfügung stellen wollen, die nicht die Chance auf ein Spiel gegen einen Erst- oder Zweitligisten bekamen, findet Desch „sehr anständig“. Trotzdem findet der FVR-Chef nach wie vor die Verteilung der Pokalgelder ungerecht: „Die Profivereine könnten finanziell viel mehr tun für unsere Amateure. Das ist ein Dauerthema, und wir bleiben am Ball.“

Archivierter Artikel vom 30.05.2021, 16:40 Uhr