Archivierter Artikel vom 04.04.2017, 19:42 Uhr

Fünf Eingangsachsen in die Altstadt von Montabaur

Sogenannte Portale, die in die Kernstadt hineinleiten, bilden Rasterpunkte für die schrittweise Sanierung und Aufwertung von Montabaur. Als Portale gelten nach einem ersten Entwurf die Kreuzung an der Stadthalle, der Bereich Konrad-Adenauer-Platz, beide Kreisel der Alleestraße sowie die Eichwiese. Diese Eintrittspunkte in die Montabaurer Altstadt sollen sukzessive durch Fuß- und Radwegverbindungen, ansprechende Grünzüge und Wohngebiete sowie Versorgung und Gewerbe aufgewertet werden, so die Ideen des Planungsbüros Stadt-Land-plus.

Insbesondere längs der Verkehrsachsen sei nicht erkennbar, welche Wege in die Stadt führten. Wege und Weggestaltung sollen die bereits vorhandenen Kleinode, wie zum Beispiel der Schlossberg, auch historisch herausarbeiten und gleichsam inszenieren. Dazu gehöre laut Planungsbüro nicht nur einfache Fußwege, sondern auch deren Gestaltung durch ansehnliches Mobiliar, Beleuchtung und schöne Pflanzen. Die Intention: Montabaur birgt viele Schätze, die ins rechte Licht und zu einem Ganzen gemacht werden sollen. Gefördert werden diese Baumaßnahmen an den Stadtportalen über das Landesprojekt „Aktive Stadtzentren“. skw