Freizeitbad: Bürgermeister Björn Ingendahl stellt desaströse Bilanz für 2021 vor

„So schlecht wie in diesem Jahr war es noch nie.“ Mit diesem Satz fasste Remagens Bürgermeister Björn Ingendahl den Rückblick auf die Saison 2021 im Freizeitbad Remagen zusammen. Nur rund 35.000 Badegäste wurden gezählt, das Defizit belief sich am Ende auf rund 370.000 Euro. Jeder Badbesuch wurde damit im Durchschnitt mit 10,71 Euro bezuschusst.

Defizitär sei das Bad schon immer gewesen, doch in diesem Jahr hätte der Sicherheitsdienst zur Überwachung der Corona-Vorgaben zusätzliche Kosten verursacht, so Ingendahl. Trotzdem will er die Zukunft des Freizeitbads nicht infrage stellen. Das Bad solle weiterbetrieben werden, „so lange wir uns das erlauben können“, betonte der Bürgermeister. Für die Saison 2022 bleiben die Öffnungszeiten und Eintrittspreise unverändert. Saisonkarten werden im Dezember und zu Ostern ermäßigt angeboten. peo