Archivierter Artikel vom 23.11.2017, 18:30 Uhr
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Frauenmörder hatte in der Diezer Haft auch ein Smartphone

Der Frauenmörder, der im Besucherraum des Diezer Gefängnisses seine Frau vergewaltigt haben soll, verfügte nicht nur über ein selbst gebasteltes und recht großes Stichwerkzeug, mit dem er auf die Frau einstechen konnte. Er hatte bereits vor der Ehe mit der Frau, die sich wieder von ihm trennen will, Zugriff auf ein Smartphone, mit dem er pornografisches Material an eine Frau verschickte. Die Koblenzer Staatsanwaltschaft weiß nicht, wo „es sich derzeit befinden könnte“ und ob er damit bis zuletzt in Diez telefonieren konnte, wie Oberstaatsanwalt Rolf Wissen sagt. Im Knast gebe es „fast alles“, und die Gefangenen gelten als erfindungsreich bei der Suche nach Verstecken.