Archivierter Artikel vom 06.04.2017, 08:54 Uhr

Forderungen an die Politik

Mit klaren Worten forderte die Unternehmensspitze eine Verbesserung der deutschen Rahmen- und Wettbewerbsbedingungen. Man bekenne sich zu Deutschland und Ingelheim, sagte Hubertus von Baumbach, aber Forschungsleistung müsse wieder fair und realistisch honoriert werden, angemessene Preise seien wichtig. Deutliche Kritik übte er am neuen Arzneimittelversorgungsstärkungsgesetz (AMVSG).

Viele Themen seien ungelöst. Boehringer Ingelheim macht nur 6 Prozent des Gesamtumsatzes in Deutschland, hält aber hier 34 Prozent der globalen Belegschaft, leistet 38 Prozent der weltweiten Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen und 42 Prozent der Gesamtinvestitionen. rg