Feuerwehrverband analysiert den Einsatz bei der Flut

Der vielfach kritisierte Krisenstab des Kreises Ahrweiler, der auch ins Visier der Staatsanwaltschaft geraten ist, hatte am so tragischen 14. Juli die Kreisbereitschaften der Feuerwehren von Altenkirchen, Neuwied, Westerwald und Rhein-Lahn alarmiert. Dieses System habe funktioniert, sagt der Präsident des Landesfeuerwehrverbands, Frank Hachemer.

Was an diesem historischen 14. Juli danach nicht reibungslos funktioniert hat, werde derzeit mit einer Abfrage unter den Feuerwehrkollegen analysiert, die im Einsatz waren und die Ahr mit aller Wucht ihrer Wassermassen erlebt haben. „Der Prozess läuft“, sagt Hachemer. Für ihn ist es bei sich häufenden Starkregenereignissen wichtig, alle Erfahrungen gründlich auszuwerten und Lehren daraus zu ziehen, auf denen man dann bei einer nächsten Großlage aufbauen kann, wie er unserer Zeitung sagt. Denn nicht nur das Ahrtal sei eng, sondern auch Täler am Brohlbach, an der Wied oder der Lahn. Seine Analyse will der Feuerwehrverband auch der Enquetekommission des Landtags vorlegen, die Empfehlungen für besseren Katastrophenschutz entwickeln soll. us