Archivierter Artikel vom 12.10.2016, 18:32 Uhr
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Mainz/Idlib

„Es ist die Hölle in Aleppo“: Mainzer Arzt will in Syrien helfen

Er spricht langsam, mit tiefer Stimme. Immer wieder seufzt er, bricht ab, überlegt. Er wirkt geschafft, sofern man das anhand eines Telefonmitschnitts beurteilen kann. Der Mann ist Arzt in Syrien, nahe Aleppo in der Region Idlib. Rebellengebiet. Deshalb soll sein Name nicht in der Zeitung stehen. Zu gefährlich. „Es ist die Hölle in Aleppo“, sagt er in einem Mitschnitt auf Englisch. „Ständig fliegen Assad und Russland Luftangriffe. Es ist unglaublich. Das haben wir bisher noch nicht erlebt.“

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