Archivierter Artikel vom 08.02.2019, 16:41 Uhr

Ersatzverkehr funktioniert offenbar – Landrat erneuert Kritik am Bund

Noch mindestens über das Wochenende bleibt die rechtsrheinische Bahnstrecke infolge des Unglücks zwischen Linz und Rhöndorf gesperrt. 4 Busse und 20 Taxis sind als Schienenersatzverkehr im Einsatz. Das „funktioniert sehr gut“, erklärte ein Bahnsprecher am Freitag – eine Einschätzung, die Kerstin Eul auf Facebook bestätigt.

„Heute morgen standen Bus und Ersatzzug an den Bahnhöfen bereit. Wenn es so bleibt, ist es diesmal richtig gut organisiert“, schreibt die Pendlerin, die täglich von Neuwied aus zur Arbeit nach Köln fährt. Unterdessen hat Landrat Achim Hallerbach aufgrund des Unglücks seine Kritik an der Bundesregierung erneuert, die eine Alternativtrasse für die Rheinstrecke derzeit nicht für notwendig hält. „Was soll im eng besiedelten Rheintal noch alles passieren? Man darf nicht warten, bis sich das Verkehrsaufkommen weiter erhöht“, schreibt Hallerbach auf Facebook und dankt zugleich den Einsatzkräften von Feuerwehr, DRK und THW für ihre professionelle Arbeit, mit der sie Schlimmeres verhindert hätten. „Was wäre, wenn ein solcher Zug an der Engstelle in Leutesdorf gestanden hätte?“, fragt sich der Landrat aber besorgt. mif