Archivierter Artikel vom 16.03.2020, 14:48 Uhr
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Kreis Birkenfeld

Drive-in-Labor in der früheren Birkenfelder Kaserne?

Klaus Hoebbel, Leiter der ärztlichen Bereitschaftspraxis in Birkenfeld, sieht es angesichts der Erfahrungen der zurückliegenden Tage als notwendig an, dass auch im Kreis sogenannte Drive-in-Labore eingerichtet werden, wie es sie beispielsweise in Trier schon gibt. „Eine solche Möglichkeit müssen wir auch hier vor Ort schaffen“, betont Hoebbel. Die Drive-in-Labore sollen die Arztpraxen entlasten. Dort können mögliche Corona-Patienten vorfahren. Sie können dann das Seitenfenster herunterkurbeln, und ihnen wird von medizinisch geschulten Personal in Schutzkleidung mit einen Stäbchen ein Abstrich im Rachenraum gemacht. Für einen Test werden die Proben anschließend ins Labor geschickt.

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